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Holunderblütentee Wirkung – Was sie so besonders macht

Holunderblütentee WirkungSchon seit dem ersten Jahrhundert nach Christus kennen die Menschen die Holunderblütentee Wirkung und bis heute ist diese Wirkung unbestritten. Aber es ist nicht nur die Holunderblütentee Wirkung, die die Pflanze so besonders macht. Im Vergleich mit anderen Heilpflanzen sind sowohl der Tee als auch der Saft aus den Blüten und den Früchten des Holunders sehr lecker. Die Holunderblütentee Wirkung ist vielseitig. Einen guten Namen hat sich die Pflanze bereits als Erkältungsmittel gemacht und auch um Fieber effektiv zu senken, ist der Holunder nach wie vor die erste Wahl.

Ein gutes Mittel gegen Fieber


Fieber ist immer eine natürliche Reaktion des Körpers. Das Immunsystem merkt, dass etwas nicht stimmt und dass Krankheitserreger versuchen, in den Körper einzudringen. Das Abwehrsystem reagiert mit einer Erhöhung der Körpertemperatur, um die Eindringliche wieder loszuwerden. Fieber hat also einen Sinn, falls die Temperatur jedoch sehr hoch ansteigt, dann wird es gefährlich. Vor allem Kinder fiebern schnell hoch und hier kann die Holunderblütentee Wirkung eine sehr gute Lösung sein. Ein Tee aus den Blüten des Holunders hat schon sehr lange den guten Ruf, Fieber schnell senken zu können.

Aber das ist noch nicht alles, denn in diesem Zusammenhang gibt es noch eine andere Holunderblütentee Wirkung, die von Interesse ist. Der Tee aus den zarten Blüten des Holunders wirkt schweißtreibend, was besonders bei Erkältungskrankheiten von großer Bedeutung ist. Wer am Abend eine Tasse Holunderblütentee trinkt, wird in der Nacht ordentlich ins Schwitzen kommen. Am nächsten Morgen jedoch fühlen sich die meisten Menschen nicht nur besser, sondern erholt.

Die Holunderblütentee Wirkung bei Erkältungen

Nicht immer wird eine Erkältung auch von Fieber begleitet. Neben Schnupfen und Halsschmerzen macht nicht selten auch ein festsitzender Husten den Betroffenen zu schaffen. Auch in diesem Fall ist die Holunderblütentee Wirkung nicht zu unterschätzen. Die Wirkstoffe im Holunder sorgen dafür, dass die Betroffenen selbst den festsitzenden Schleim aus den oberen Atemwegen besser abhusten können. Das bedeutet eine große Erleichterung. Wenn der Schleim fest in den Bronchien sitzt, heißt das: Der Husten ist langwierig, trocken und schmerzt. Die Holunderblütentee Wirkung kann das erfolgreich verhindern. Alle, bei denen der Erkältungshusten einfach nicht weichen will, sollten eine Tasse Holunderblütentee mit einem Teelöffel Honig trinken. Schon nach wenigen Tagen wird der Schleim in den Bronchien weniger und der Husten ist nicht mehr so unangenehm.

Eine gute Wahl für die Verdauung

Wie viele Tees aus Heilpflanzen, so hat auch der Holunder eine harntreibende Wirkung. Das ist jedoch noch nicht alles, denn die Holunderblütentee Wirkung erstreckt sich auch auf die Verdauung. Wer unter Beschwerden mit der Verdauung leitet, kann sie auf eine sanfte Art und Weise mit dem Tee aus den Blüten des Holunders, aber auch mit dem Saft aus den tiefschwarzen Beeren wieder loswerden. Hier reicht es aus, am Morgen eine Tasse Holunderblütentee oder ein Glas mit verdünntem Holundersaft zu trinken, damit sich die Wirkung schnell einstellt. Mehr als zwei Tassen Tee oder zwei Gläser Saft am Tag sollten es aber nicht sein. Holunderblütentee und auch der Saft sind zwar gut verträglich, aber nicht jeder kann ihn in großen Mengen vertragen.

Was macht den Holunder so erfolgreich?

Wie erklärt sich die Holunderblütentee Wirkung, von der bereits die antiken Griechen überzeugt waren? Holunder enthält unter anderem sogenannten Flavonoide, aber auch wertvolle ätherische Öle sowie Chlorogensäure. Alle diese Inhaltsstoffe machen die Holunderblütentee Wirkung aus. Sie sind dafür verantwortlich, dass der Tee aus den Blüten so stark schweißtreibend ist. Die Inhaltsstoffe steigern die Produktion des Schleims in den Bronchien und machen den Tee wie auch den Saft zu einem bewährten Mittel bei Verdauungsproblemen. Außerdem verhindern die Inhaltsstoffe im Holunderblütentee, dass sich die Erreger von grippalen Infekten weiter vermehren und schließlich in die Zellen eindringen. Da alle Flavonoide wasserlöslich sind, verstärken sie die Holunderblütentee Wirkung noch. Neben den Blüten haben auch die Beeren des Holunders eine heilende Wirkung, und zwar durch die einzigartige Zusammenstellung der Inhaltsstoffe.

So gesund ist der Saft aus den Holunderbeeren


Nicht nur die zarten weißen Blüten, die den Holunder im Frühling schmücken, haben eine positive Wirkung auf die Gesundheit. Im Herbst trägt der Holunder doldenförmige Früchte mit kleinen, tiefschwarzen Beeren, die ebenfalls der Gesundheit zuträglich sind. Gerbstoffe, Anthocyane und Triterpene sind in den Beeren des Holunders zu finden, zudem sind die Beeren reich an gesunden Vitaminen und Mineralstoffen. Die Beeren des Holunders dürfen aufgrund ihrer Inhaltsstoffe nicht roh gegessen werden, denn das kann Übelkeit, Erbrechen und schwere Durchfälle auslösen. Aus den Holunderbeeren lässt sich ein wohlschmeckender Saft kochen, der wie der Blütentee, ebenfalls schweißtreibende Eigenschaften hat. Bei Erkältungskrankheiten mit Fieber ist der Saft aus den Beeren eine gute Wahl. Zudem regt der Saft aus den Holunderbeeren den Stoffwechsel an, was wiederum der Verdauung zugutekommt. Getrunken wird Holundersaft immer mit Wasser verdünnt, und zwar in einem Mischungsverhältnis von 1:3, auf einen Teil Saft kommen drei Teile Wasser.

Wie kann sich die Holunderblütentee Wirkung am besten entfalten?

Soll die Holunderblütentee Wirkung auf einen schweißtreibenden Effekt haben, ist es besser, einen ungesüßten Tee zu trinken. Wichtig für die Holunderblütentee Wirkung ist, dass der Tee sehr warm getrunken wird. Allerdings sollte der Tee eine Temperatur haben, die Brandblasen am Mund und im Rachen ausschließt. Wer mit dem Holunderblütentee effektiv seine Abwehrkräfte unterstützen möchte, ist gut beraten, in die Tasse Tee einen Teelöffel Tannenhonig zu geben. Die Holunderblütentee Wirkung kann auch während einer Basenkur von großem Nutzen sein. Holunderblütentee ist in diesem Zusammenhang entwässernd und blutreinigend. Ist die Erkältung bereits da, ist es wichtig, schnell auf die Holunderblütentee Wirkung zu setzen. Der Tee ist in der Lage, das unangenehme Kratzen und die Schmerzen im Hals zu nehmen.

Holunderblüten selber sammeln – was ist zu beachten?

Die Blüten des Holunders und die Blüten des Gefleckten Wasserschierlings sehen einander zum Verwechseln ähnlich. Es gibt jedoch einen gravierenden Unterschied: Während die Blüten des Holunders eine positive Wirkung auf die Gesundheit haben, sind die Blüten des Gefleckten Wasserschierlings hochgiftig. Die beiden Pflanzen lassen sich aber anhand ihres Wuchses sehr einfach auseinanderhalten. Der Holunder wächst in Form von großen Sträuchern oder auch als kleiner Baum, der eine Höhe von bis zu elf Metern erreichen kann.

Der Gefleckte Schierling hingegen ist eine krautige und kahle Pflanze, die kaum zwei Meter groß ist. Die weißen kleinen Blüten des Schierlings riechen eher unangenehm nach Urin. Die Blüten des Holunders haben dagegen einen sehr angenehmen und süßlichen Duft. Wer seine Holunderblüten selbst sammeln möchte, sollte sehr genau auf diese Unterschiede achten. Zwar konzentriert sich das Gift des Gefleckten Schierlings auf die noch unreifen Beeren, aber auch die Blüten können schon in schwacher Konzentration giftig sein. Das gilt besonders für Kinder und für Menschen, die ein geschwächtes Immunsystem haben.

Giftig ist im Gegensatz zum weit verbreiteten Schwarzen Holunder auch der Zwergholunder. Wie beim ähnlich aussehenden Schierling, ist auch beim Zwergholunder das Gift überwiegend in den Früchten und nicht in den Blüten zu finden. Wer von diesen Beeren isst, muss mit Erbrechen und mit Problemen im Magen- und Darmbereich rechnen. In sehr seltenen Fällen sind die Früchte des kleinen Verwandten des Schwarzen Holunders sogar tödlich.

Wann ist die beste Zeit, um Holunderblüten zu sammeln?

Wer in der winterlichen Erkältungszeit von der Holunderblütentee Wirkung profitieren möchte, muss zwischen Anfang Juni bis Ende Juli auf die Suche nach einem Holunderstrauch gehen. Wichtig ist dabei, dass der Holunderstrauch nicht direkt an einer viel befahrenen Straße liegt. Für den Tee geeignet sind einzig und allein die großen weißen Blüten. Weder die grünen Blätter noch die Stängel des Holunders sind für den Verzehr geeignet, sie sorgen lediglich für Probleme mit dem Magen und dem Darm. Die beste Ausbeute verspricht ein trockener und sonniger Tag an einem Vormittag, wenn der morgendliche Tau bereits verdampft ist. Für die Ernte kommen ganze Dolden mit vollständig geöffneten Blüten infrage, die sauber mit der Gartenschere abgetrennt werden. Die Dolden am besten in einen Korb legen und auf keinen Fall eine Plastiktüte verwenden.

Die Blüten richtig trocknen


Zu Hause die Dolden mit den Blüten leicht schütteln oder ausklopfen, damit sich Schmutz und kleine Insekten lösen können. Anschließend kurz unter kaltem Wasser schwenken und auf Küchenpapier trocknen lassen. Trocken sind die einzelnen Blüten, wenn sie sich ohne Problem von den Stielen lösen. Nach dem Ablösen die Blüten noch einmal trocknen lassen, am besten auf einem Geschirrtuch, bevor sie dann in ein Gefäß kommen, was sich gut verschließen lässt. Damit die Holunderblütentee Wirkung erhalten bleibt, ist es wichtig, die Blüten lichtgeschützt aufzubewahren, denn sonst verfliegen die wertvollen ätherischen Öle des Holunders. Wenn die Holunderblütentee Wirkung in den Wintermonaten gefragt ist, am besten zwei Teelöffel Blüten entnehmen und mit heißen Wasser aufgießen. Zwei Minuten ziehen lassen, dann kann der Tee seine ganze Wirkung entfalten.

Fazit zur Holunderblütentee Wirkung

Der Volksmund besagt, dass jeder, der an einem blühenden Holunderstrauch vorbeigeht, seinen Hut ziehen sollte. Das zeigt, welchen hohen Stellenwert der Holunder unter den heimischen Heilpflanzen hat. Schon seit Jahrhunderten verlassen sich die Menschen auf die heilende Holunderblütentee Wirkung und bis heute hat sich an der Beliebtheit nichts geändert. Holunder ist fast überall zu finden und im Frühling ist der blühende Strauch gut an seinem süßen, angenehmen Duft zu erkennen. Wer die Blüten sammelt, hat im Herbst und im Winter immer den passenden Tee, wenn eine Erkältung im Anmarsch ist.

Bild: @ depositphotos.com / silencefoto

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Redaktion

Hier schreibt die Redaktion von holunderbluetentee.de
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